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Samstag, 18. Mai 2013

Nobody´s perfect

Die JPEGs sind gut, die die Engine der Fujifilm x100s aus dem Rohdateien erzeugt. Aber nichts ist so gut, dass es nicht verbessert werden könnte. Hier das "Haus des Tanzes" in Köln - aus der Kamera (links) und mit Lightroom nachbearbeitet (rechts).

Kamera
Lightroom
Neben der üblichen Bearbeitung der Lichter und Farben habe ich auch eine Objetivkorrektur vorgenommen. Der Weißabgleich ist ebenfalls leicht angepasst.

Das aus meiner Sicht bessere Bild (rechts) gibt es wie immer auch bei flickr.


Dienstag, 19. März 2013

Zurück zu den Wurzeln: Fujifilm x100s

Anfang der Nuller-Jahre habe ich meine alte Sucher-Kamera verkauft, eine Minolta Hi-matic 7sII. 40mm Brennweite, 1.7er-Optik. Sie hatte mich in den 70er- und frühen 80er-Jahren auf vielen Foto-Touren begleitet. Ihre Bildqualität bestach schon damals.

Endlich gibt es im Markt der Digitalkameras mit Fujifilm einen Anbieter, der das Messsucherkamera-Konzept in moderner Technik anbietet - mit der x100 (Nachfolger x100s). Die x100-Reihe bietet Messsuchertechnik mit fest verbauter Optik (23 mm), die im Kleinbildformat umgerechnet ca. 35 mm entspricht. Sie kommt somit den Sucherkameras der 70er-Jahre sehr nahe. Auch die Offenblende von 2.0 verespricht ein schönes Bokeh und bietet somit viele fotografische Gestaltungsmöglichkeiten.

Fujifilm x100s: knackscharf 
In höherer Auflösunng findet ihr dieses und ein weiteres Foto in meinem Flickr-Stream.

Die Fujifilm x100s - zurzeit noch nicht lieferbar - habe ich beim Händler meines Vertrauens testen können. Die ersten Bilder versprechen eine beeindruckende Schärfe des (kleinen) APS-C-Sensors. 

Ich freue mich drauf. Das Beste gibt´s dann hier.

Apropos: Aus heutiger Sicht war der Verkauf der Minolta Hi-matic töricht. Inzwischen habe ich mir der Rollei 35s eine Kamera mit einem ähnlichen Konzept gekauft: eine schlichte Sucherkamera eben mit hervorragender Optik. Filmfotografie bleibt.

Samstag, 28. Januar 2012

Bahnhofsgaststätte Altenbeken



Dies ist eines meiner Lieblings-Fotos, das ich mit meiner Rollei 35S geschossen habe. Die Bahnhofsgastatätte Altenebeken ist berühmt für ihr traditionelles 1960er-Jahre-Interieur. Mit den 90er-Jahre-Bahnhofsrenovierungen, mit McDonalds, McPaper und Nordsee sind die Bahnhofsgaststätten und Bahnhofskinos in Deutschland fast ausgestorben. Die Bahnhöfe haben ihren einzigartigen Charakter verloren.

Das Foto ist im Oktober 2010 entstanden. Ihr findet es auch Das Bild findet Ihr auch in meinem Flickr-Fotostream.

Einen schönen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet Ihr hier. 

Montag, 12. Dezember 2011

Loskater Mausi und meine neue Nikon F100

Via Twitter verlost ein schweizerischer Zwitscherer seine Nikon F100 nebst Nikon Flash SB-28. Per Retweet landet die Verlosungsankündigung in meiner, graufuchsens Timeline.

Als Liebhaber der Filmfotografie war es für mich keine Frage, an der Verlosung teilzunehmen. Bei insgesamt zwei weiteren Mitstreitern standen meine Gewinnchancen, aber auch die der beiden anderen Filmfotografiefans, nicht schlecht -  1:2, wie der geneigte Mathematiker es präziser formulieren würde.

Loskater Mausi, von Mathematik reichlich unbeleckt, schließlich zog das Los - oder besser: fraß den Speck von dem Loszettel - und die F100 gehörte mir. Wegen des Zolls dauerte die Zustellung des ersehnten Päckchens etwas. Doch vor wenigen Tagen nun habe ich den ersten Film finalisiert und die Negative - ja, so ist das heute - scannen lassen.

Aus der ersten Serie: der Fleischer bei der Arbeit.

Nikon F100 und Kodak Portra 800: Wild Geflügel Brock, Köln


Als Canonist bin ich von der Nikon F100 schon nach einem 36-Bilder-Film begeistert. Am meisten beeindruckt mich die Ergonomie der Kamera. Alls ist da, wo es hingehört, um die Bedienung so einfach wie möglich zu machen - trotz komplexer Belichtungsprogramme. Der Autofokus arbeitet mit einer Geschwindigkeit und Präzision - selbst bei schlechten Lichtverhältnissen - die seinesgleichen sucht.

Klar ist: die Nikon F100 ist keine "Immerdabei". Dafür ist sie nicht handlich genug. Aber sie wird ab sofort immer dabei sein, wenn die SLR-Ausrüstung auf Reisen geht. Als markenmäßiger "Mismatch" zwischen Canon new F-1, A-1 und T90.

Weitere Ergebnisse findet Ihr in meinem flickr-Fotostream.

Mein Dank geht an @kurtbreakpoint für die edle Spende. 

Freitag, 25. November 2011

"Misty Morning @ Speicherstadt" überrascht

Wider Erwarten populär: ein Novembermorgen in Hamburg

Ihr kennt das: es gibt Fotos, da weiß man schon, wenn man sie geschossen hat, dass sie gut sind. Sehr gut sogar. Dass sie Beachtung finden bei flickr. Dass sie gefaved und kommentiert werden.

Und dann gibt es Fotos, die macht man, und denkt sich: Na ja, hättest Du Dir auch schenken können. Ich gebe zu: Misty Morning @ Speicherstadt gehört zu der letztgenannten Sorte. Und jetzt ist es das populärste meines flickr-Fotostreams. 380 Aufrufe, 37  Faves, 16 Kommentare.

Warum? Ich sehe es immer noch nicht. Komisch. Und wunderbar.

Fotografiert mit meiner "Mehr-Kamera-braucht-kein-Mensch"-Rollei 35 S.

Link zum Foto in meinem flickr-Fotostream

Dienstag, 22. November 2011

Der neue Analog-Hype

Es ist nur eine kleine Beobachtung: im April 2010, vor ungefähr eineinhalb Jahren, habe ich eine Rollei 35 S bei eBay erstanden. Preis 78 €. Nach ungefähr zweiwöchiger Recherche des Gebrauchtmarktes beim größten Online-Auktionshaus habe ich zugegriffen. Die Preise lagen - je nach Zustand der Kameras - zwischen 75 € und 90 €.

Analog-Klassiker mit steigendem Wert: meine Rollei 35 S
Heute habe ich - aus einer Laune - das Angebot eines vergleichbaren Modell auf "beobachten" bei eBay gesetzt um zu sehen, ob sich mein Gefühl bestätigt, dass die Preise für Klassiker der analogen Fotografie deutlich gestiegen sind.

Und siehe da, sie sind: eine Rollei 35 S in Silber, ebenso ausgestattet - jedoch zusätzlich mit Skylight-Filter - hat heute für 146 €, also knapp das Doppelte, den Besitzer gewechselt. Ähnliches gilt für andere analoge Klassiker - vor allem im Segment der Sucherkameras: Olympus Trip 35, Olympus XA, Canon Canonet.

Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Und auch darüber, ob dieser Trend anhält. Denn inzwischen sind die laufenden Kosten deutlich gestiegen - vor allem dann, wenn der Analog-Fotograf auf hochwertige Filme und Negativentwicklung beim Labor seines Vertrauens Wert legt - wenn er vor Ort noch eines findet.

Ob das den Trend bremst oder sich die fotografische Entschleunigung als Gegenbewegung zum Shoot-and-Erase-Zeitgeist fortsetzt, wird auch die Entwicklung der Gebrauchtpreise für 35 S und Co. in den kommenden Jahren zeigen.