Sonntag, 19. Mai 2013

ND-Filter ohne ND-Filter

Oft habe ich darüber nachgedacht, mir einen ND-Filter zuzulegen, um auch bei reichlich Tageslicht mit der Blende spielen und ein schönes Bokeh erzeugen zu können. Schließlich habe ich darauf verzichtet, weil das Filter-auf-und-abschrauben mir dann doch inzwischen zu lästig ist.

Die Fujifilm X100s bietet - hurra - einen internen ND-Filter, der das Bild um drei Belichtungsstufen neutral "verdunkelt".


Das Foto zeigt ein Rapsfeld bei Aachen in der mittäglichen Maisonne, aufgenommen mit 1/750-Belichtung, Blende 2,8, bei ISO 400. Die Provia-Emulation der X100s hebt die Farben etwas hervor. Bildnachbearbeitung: unnötig.

Samstag, 18. Mai 2013

Nobody´s perfect

Die JPEGs sind gut, die die Engine der Fujifilm x100s aus dem Rohdateien erzeugt. Aber nichts ist so gut, dass es nicht verbessert werden könnte. Hier das "Haus des Tanzes" in Köln - aus der Kamera (links) und mit Lightroom nachbearbeitet (rechts).

Kamera
Lightroom
Neben der üblichen Bearbeitung der Lichter und Farben habe ich auch eine Objetivkorrektur vorgenommen. Der Weißabgleich ist ebenfalls leicht angepasst.

Das aus meiner Sicht bessere Bild (rechts) gibt es wie immer auch bei flickr.


Dienstag, 19. März 2013

Zurück zu den Wurzeln: Fujifilm x100s

Anfang der Nuller-Jahre habe ich meine alte Sucher-Kamera verkauft, eine Minolta Hi-matic 7sII. 40mm Brennweite, 1.7er-Optik. Sie hatte mich in den 70er- und frühen 80er-Jahren auf vielen Foto-Touren begleitet. Ihre Bildqualität bestach schon damals.

Endlich gibt es im Markt der Digitalkameras mit Fujifilm einen Anbieter, der das Messsucherkamera-Konzept in moderner Technik anbietet - mit der x100 (Nachfolger x100s). Die x100-Reihe bietet Messsuchertechnik mit fest verbauter Optik (23 mm), die im Kleinbildformat umgerechnet ca. 35 mm entspricht. Sie kommt somit den Sucherkameras der 70er-Jahre sehr nahe. Auch die Offenblende von 2.0 verespricht ein schönes Bokeh und bietet somit viele fotografische Gestaltungsmöglichkeiten.

Fujifilm x100s: knackscharf 
In höherer Auflösunng findet ihr dieses und ein weiteres Foto in meinem Flickr-Stream.

Die Fujifilm x100s - zurzeit noch nicht lieferbar - habe ich beim Händler meines Vertrauens testen können. Die ersten Bilder versprechen eine beeindruckende Schärfe des (kleinen) APS-C-Sensors. 

Ich freue mich drauf. Das Beste gibt´s dann hier.

Apropos: Aus heutiger Sicht war der Verkauf der Minolta Hi-matic töricht. Inzwischen habe ich mir der Rollei 35s eine Kamera mit einem ähnlichen Konzept gekauft: eine schlichte Sucherkamera eben mit hervorragender Optik. Filmfotografie bleibt.

Sonntag, 1. April 2012

Street: Es bleibt schwierig

Bin mal wieder an einem Samstagmittag mit meiner Lumix GF1 mit 20mm Pancake um den Hals in Köln unterwegs gewesen. Going candid.

Ich finde es nach wie vor sehr schwierig, fremde Menschen zu fotografieren und erwische mich immer wieder dabei, über andere Motive nachzudenken - was natürlich absolut kontraproduktiv ist.

Die Ausbeute ist entsprechend: ein  Foto.


In find´s gut. Ihr findet es natürlich auch in meinem flickr-Fotostream.

Samstag, 3. März 2012

Deep From The Vault: Scanning Pleasure

Das macht Freude: mich beim Scannen überraschen lassen von Negativen, die nie die Opallampe meines Vergrößeres gesehen haben - damals, 1980.

Unten: der Autor dieses Blogs im zarten Alter von 17 Jahren mit einer Nahlinse vor dem linken Auge. An die Uhr kann ich mir gar nicht erinnern...

Graufuchsens Jugend
Für die Technikfreaks: Könnte die Canon AE-1 meines Vaters gewesen sein, mit 50 mm/f1.4-Glas. Der Film jedenfalls ist ein Agfapan 100, gescannt mit Reflecta Proscan 7200 und Silverfast Ai.

Freitag, 2. März 2012

Mit der Trip durch Köln

Mit einer der meistverkauften Sucherkameras der 1970er Jahre durch Köln. Die Olympus Trip 35 besticht durch ihre Einfachheit. Selenbelichtungsmesser statt Batteriebetrieb, Zwei Belichtungszeiten, vier Entfernungseinstellungen, 40mm-Festbrennweite. Und wenn das Bild unterbelichtet sein könnte, löst sie nicht aus.

So einfach war die Welt damals - als Bildrauschen noch "Korn" hieß.

Heute würde man sagen: klassische Shoot-and-Point-Kamera. Und bitte: mit Lomography hat das *nichts* zu tun.

Enjoy!






Mehr wie immer in meinem flickr-Fotostream.

Sonntag, 19. Februar 2012

Lr Galore

Von einem Extrem ins andere. Erst Filmfotografie und die Fotos mit dem Tag "nophotoshop" zu flickr hochgeladen, und nun digitale Lumix GF-1-Qualität und erste Adobe Lightroom 3-Erfahrungen. Die Unterschiede könnten größer nicht sein.

Und erst jetzt begreife ich den Unterschied zwischen RAW, oder DGN (digital negative, wie Adobe es nennt), und dem JPEG-Format wirklich. RAW ist eben ein Negativ und kein vollentwickeltes Bild, wie JPEG. Und die RAW-Rohdaten bieten die vielfältigsten Entwicklungsmöglichkeiten - ebenso wie ein Negativfilmstreifen in einem Vergrößerer.

KARSTADT sports in Erfurt

Entwickelt habe ich das Foto wie folgt: den Sturz korrigiert, neu zugeschnitten, etwas Vignettierung hinzugefügt, leicht geschärft, Belichtung korrigiert, Schwarz hervorgehoben - das war´s. Mir gefällt´s. Und Euch?

Wie immer auch in meinem flickr-Fotostream.

Samstag, 11. Februar 2012

Abt. Street

Street Photography ist der letzte Schrei. Street Photography bedeutet: rausgehen, Leute ablichten. Street Photography ist eine Kunstform für die man "Eier braucht", wie Thomas Leuthard neulich in seinem Street Photography Workshop in Köln erläuterte. Thomas macht das seit drei Jahren. Tolle Bilder.

Tourist mit Mamiya Mittelformat in Dresden

"Street" wirf viele Fragen auf. Die wesentliche lautet: ist es legitim, derart in die Privatsphäre fremder Menschen einzudringen? Und: ist es legal? Ich stelle mir die Fragen auch, aber für mich steht der dokumentarische Charakter im Vordergrund. Keine andere Form der Fotografie lichtet so ungeschminkt die gesellschaftliche Wirklichkeit ab. Deshalb werde ich dabei bleiben.

Für meine Street Photos habe ich einen eigenen Flickr-Account angelegt.

Sonntag, 5. Februar 2012

21st Century Rangefinder

Die Micro-Four-Thirds-Fotoapparate sind seit einigen Jahren trending, bieten sie doch fast DSLR-Qualität im handlichen Format zu akzeptablem Preis. Hinzu kommt: als Systemkameras sind sie Wechselobjektiv-tauglich. Mit Adapter passen sogar Linsen früherer SLR-Systeme, etwa Canon FD.

Eine der ersten auf dem Markt der vielseitigen Kompakten war die Panasonic Lumix GF1. Inzwischen ausgelistet habe ich bei eBay eines der letzten Neuware-Exemplare günstig ersteigert. Yeah.

STARBUCKS @ Köln Neumarkt
Mit dem schon legendären 20 mm (= 40 mm Kleinbild) f1.7 Pancake-Objektiv ist die GF1 eine Rangefinder-Kamera ganz wie die alten (siehe ->hier). Lichtstark, schönes Bokeh, handlich und wertig. Fotografenherz, was willst Du mehr?

Mehr Fotos in meinem Flickr-Stream.

Vielleicht gelingt mir damit ja auch der Einstieg in die Street Photography.

Samstag, 28. Januar 2012

Bahnhofsgaststätte Altenbeken



Dies ist eines meiner Lieblings-Fotos, das ich mit meiner Rollei 35S geschossen habe. Die Bahnhofsgastatätte Altenebeken ist berühmt für ihr traditionelles 1960er-Jahre-Interieur. Mit den 90er-Jahre-Bahnhofsrenovierungen, mit McDonalds, McPaper und Nordsee sind die Bahnhofsgaststätten und Bahnhofskinos in Deutschland fast ausgestorben. Die Bahnhöfe haben ihren einzigartigen Charakter verloren.

Das Foto ist im Oktober 2010 entstanden. Ihr findet es auch Das Bild findet Ihr auch in meinem Flickr-Fotostream.

Einen schönen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet Ihr hier

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schwarzweiß-Ästhetik


Düsseldorf Hauptbahnhof 1981 fotografiert auf 35 mm Ilford HP5

Kamera unbekannt, vermutlich Minolta Hi-matic 7SII.

Mehr Scans von Schwarzweiß-Aufnahmen aus Düsseldorf aus den 70er- und 80er-Jahren in meinem Flickr-Photostream.

Montag, 12. Dezember 2011

Loskater Mausi und meine neue Nikon F100

Via Twitter verlost ein schweizerischer Zwitscherer seine Nikon F100 nebst Nikon Flash SB-28. Per Retweet landet die Verlosungsankündigung in meiner, graufuchsens Timeline.

Als Liebhaber der Filmfotografie war es für mich keine Frage, an der Verlosung teilzunehmen. Bei insgesamt zwei weiteren Mitstreitern standen meine Gewinnchancen, aber auch die der beiden anderen Filmfotografiefans, nicht schlecht -  1:2, wie der geneigte Mathematiker es präziser formulieren würde.

Loskater Mausi, von Mathematik reichlich unbeleckt, schließlich zog das Los - oder besser: fraß den Speck von dem Loszettel - und die F100 gehörte mir. Wegen des Zolls dauerte die Zustellung des ersehnten Päckchens etwas. Doch vor wenigen Tagen nun habe ich den ersten Film finalisiert und die Negative - ja, so ist das heute - scannen lassen.

Aus der ersten Serie: der Fleischer bei der Arbeit.

Nikon F100 und Kodak Portra 800: Wild Geflügel Brock, Köln


Als Canonist bin ich von der Nikon F100 schon nach einem 36-Bilder-Film begeistert. Am meisten beeindruckt mich die Ergonomie der Kamera. Alls ist da, wo es hingehört, um die Bedienung so einfach wie möglich zu machen - trotz komplexer Belichtungsprogramme. Der Autofokus arbeitet mit einer Geschwindigkeit und Präzision - selbst bei schlechten Lichtverhältnissen - die seinesgleichen sucht.

Klar ist: die Nikon F100 ist keine "Immerdabei". Dafür ist sie nicht handlich genug. Aber sie wird ab sofort immer dabei sein, wenn die SLR-Ausrüstung auf Reisen geht. Als markenmäßiger "Mismatch" zwischen Canon new F-1, A-1 und T90.

Weitere Ergebnisse findet Ihr in meinem flickr-Fotostream.

Mein Dank geht an @kurtbreakpoint für die edle Spende. 

Freitag, 25. November 2011

"Misty Morning @ Speicherstadt" überrascht

Wider Erwarten populär: ein Novembermorgen in Hamburg

Ihr kennt das: es gibt Fotos, da weiß man schon, wenn man sie geschossen hat, dass sie gut sind. Sehr gut sogar. Dass sie Beachtung finden bei flickr. Dass sie gefaved und kommentiert werden.

Und dann gibt es Fotos, die macht man, und denkt sich: Na ja, hättest Du Dir auch schenken können. Ich gebe zu: Misty Morning @ Speicherstadt gehört zu der letztgenannten Sorte. Und jetzt ist es das populärste meines flickr-Fotostreams. 380 Aufrufe, 37  Faves, 16 Kommentare.

Warum? Ich sehe es immer noch nicht. Komisch. Und wunderbar.

Fotografiert mit meiner "Mehr-Kamera-braucht-kein-Mensch"-Rollei 35 S.

Link zum Foto in meinem flickr-Fotostream

Dienstag, 22. November 2011

Der neue Analog-Hype

Es ist nur eine kleine Beobachtung: im April 2010, vor ungefähr eineinhalb Jahren, habe ich eine Rollei 35 S bei eBay erstanden. Preis 78 €. Nach ungefähr zweiwöchiger Recherche des Gebrauchtmarktes beim größten Online-Auktionshaus habe ich zugegriffen. Die Preise lagen - je nach Zustand der Kameras - zwischen 75 € und 90 €.

Analog-Klassiker mit steigendem Wert: meine Rollei 35 S
Heute habe ich - aus einer Laune - das Angebot eines vergleichbaren Modell auf "beobachten" bei eBay gesetzt um zu sehen, ob sich mein Gefühl bestätigt, dass die Preise für Klassiker der analogen Fotografie deutlich gestiegen sind.

Und siehe da, sie sind: eine Rollei 35 S in Silber, ebenso ausgestattet - jedoch zusätzlich mit Skylight-Filter - hat heute für 146 €, also knapp das Doppelte, den Besitzer gewechselt. Ähnliches gilt für andere analoge Klassiker - vor allem im Segment der Sucherkameras: Olympus Trip 35, Olympus XA, Canon Canonet.

Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Und auch darüber, ob dieser Trend anhält. Denn inzwischen sind die laufenden Kosten deutlich gestiegen - vor allem dann, wenn der Analog-Fotograf auf hochwertige Filme und Negativentwicklung beim Labor seines Vertrauens Wert legt - wenn er vor Ort noch eines findet.

Ob das den Trend bremst oder sich die fotografische Entschleunigung als Gegenbewegung zum Shoot-and-Erase-Zeitgeist fortsetzt, wird auch die Entwicklung der Gebrauchtpreise für 35 S und Co. in den kommenden Jahren zeigen.

Mittwoch, 9. November 2011

Doppelte Premiere

Schade, dass es Instagram (noch) nicht für Android gibt. Lightbox ist kein vollwertiger Ersatz, schon weil die Community noch kleiner ist.

So ist das Foto vom Airport Düsseldorf eine doppelte Premiere: meine ersten Gehversuche mit dem Samsung Galaxy S II-Fotoapparat und mit Lightbox.